Souterrains zur Miete

Souterrains zur Miete in Deutschland

Wenn in einer Immobilienanzeige die Rede von einem Souterrain ist, dann handelt es sich um eine Wohnung, die sich im Untergeschoss oder im Keller eines Hauses befindet. In den meisten Fällen liegt das Souterrain nur zur Hälfte unter dem Niveau des Grundstücks. Manche dieser Wohnungen im Tiefparterre punkten zusätzlich mit einem eigenen Zugang zum Garten oder zum Innenhof. Bis vor einigen Jahren gehörten die Domizile im Untergeschoss nicht unbedingt zu den beliebtesten Wohnungen, doch das hat sich aus zwei Gründen geändert. Zum einen liegt es daran, dass gerade in Großstädten der Immobilienmarkt zur Zeit recht angespannt ist. Und zum anderen werden die Souterrains inzwischen vor der Vermietung oder dem Verkauf sehr hochwertig renoviert und bei Bedarf auch grundlegend saniert. Auch diese bauliche Aufwertung führt dazu, dass in manchen Städten ein regelrechter Run auf diese besonderen Wohnungen entstanden ist. Die begehrtesten Souterrains liegen in den Städten Hamburg, Bremen, Leipzig und Berlin. Denn in diesen Orten war es früher üblich, das typische Bürgerhaus mit einem halben Geschoss unter der Erde auszustatten. Und gerade diese historischen Viertel, in denen die geschichtsträchtigen Bürgerhäuser liegen, sind heute Trendviertel. Speziell in Hamburg können Interessenten wirklich prächtige Souterrains finden, die sich in den Kellern, beziehungsweise Halbkellern von historischen Patrizierhäusern befinden.

Über die Größe der Wohnung sagt der Oberbegriff Souterrain übrigens nichts aus. Es kann sich um kleine Apartments oder um immens große Wohnungen handeln, die das komplette Kellergeschoss einnehmen. Für die Miete oder den Kaufpreis gilt, dass ein Souterrain circa 30 Prozent weniger kostet, als eine vergleichbare Etagenwohnung.
715,5 €
Durchschnittspreis mieten in Deutschland
Städte mit Souterrains zur Miete